27. August 2009

U18 - Die Wahl für Kinder und Jugendliche

Die U-18-Initiative ist großartig. Und was jetzt auf dem Bildschirm möglich ist, sollte, wenn es nach mir und vielen meiner Genossinnen und Genossen ginge, bald auch im Leben möglich sein: Wahlrecht ab 16. So zeitig wie möglich mitdiskutieren, sich einmischen, Vorschläge unterbreiten, um Mehrheiten ringen, lernen, Widerspruch auszuhalten – das ist gelebte Demokratie. Und eben auch: das Kreuz auf dem Wahlzettel nicht einfach so, sondern nach gründlicher Prüfung machen. Programme lesen und vergleichen, die Parteien und ihre Kandidatinnen und Kandidaten auf Herz und Nieren prüfen – im Netz, auf Wahlveranstaltungen, in Sprechstunden, an Info-Ständen. Und schließlich: auch selbst kandidieren. U-18 macht Lust auf all dies, und das gefällt mir. So gut, dass ich in meinem Wahlkampf im Burgenlandkreis und dem südlichen Teil des Saalekreises in Sachsen-Anhalt gern dafür werbe – und natürlich auch für die Positionen der LINKEN. Die sind, davon bin ich fest überzeugt, jugendtauglich.