19. August 2009

Besuch in der Borlachschule Bad Dürrenberg

Die Borlachschule in Bad Dürrenberg hatte einen schwierigen Start ins neue Schuljahr. Es gab eine Explosion im Schulgarten. Ein Mann, inzwischen in Gewahrsam, hatte von außerhalb einen mächtigen Böller geworfen. Die Aufregung, natürlich, war groß. Ich wollte wissen, wie sich die Dinge seither entwickelt haben, und erhielt vom Schuldirektor und seiner Stellvertreterin umfassende Auskunft: über ausführliche Gespräche, die sie mit den Schülerinnen und Schülern und selbstverständlich auch mit den Eltern hatten, um das Geschehen zu verarbeiten; und auch über die von ihnen als besonders wichtig und fruchtbar empfundene Zusammenarbeit mit dem Elternrat. Nun läuft der normale Schulalltag, aber es wird noch dauern, bis der große Schreck vom Beginn wirklich überwunden ist.

Unsere Begegnung, an der auch die stellvertretende Bürgermeisterin von Bad Dürrenberg teilnahm, bot zugleich Gelegenheit, über die Zukunft der Schule, die sich als staatliche Ganztags-Sekundarschule mit ihrem Programm des Produktiven Lernens einen Namen gemacht hat, zu reden. Es ist ein Umzug in ein neues Schulgebäude geplant. Ich habe meine Unterstützung bei der Regelung noch offener Finanzierungsfragen angeboten. Wir waren uns einig, dass die Borlachschule für Bad Dürrenbergs Zukunft von großer Bedeutung ist.