Meine Politikfelder im Wahlkreis

Meine Arbeit im Wahlkreis umfasst von alltäglichen sozialen Problemen bis hin zur wirtschaftlichen Situation viele verschiedene Politikfelder.

Lassen Sie mich Ihnen hier in aller Kürze zumindest andeuten, worin die Arbeit eines Politikers vor Ort in seinem Wahlkreis besteht.

Als meine Hauptaufgabe als Politiker verstehe ich es, den Interessen der Menschen zu dienen, die mich mit ihrer Stimme und ihrem Vertrauen dafür gewählt haben, genau dies zu tun. Leider zählt unser Wahlkreis noch immer zu den wirtschaftlich schwächsten in Deutschland, wodurch wir vor besondere soziale Herausforderungen gestellt werden.

In den zurückliegenden Jahren, Monaten und Wochen besuchte ich deshalb Gesprächspartner im gesamten Burgenlandkreis, in Teilen des Saalekreises und in ganz Sachsen-Anhalt.
Management und Belegschaften vieler kleiner und mittelständischer Betriebe aus für unsere Region so wichtigen Wirtschaftszweigen wie etwa der chemischen Industrie, dem
Tourismusgewerbe, dem Bereich der Erneuerbaren Energien, dem Agrarsektor, dem
Weinanbau und dem Ernährungsgewerbe beantworteten meine Fragen, gaben Auskunft und vermittelten ein Bild ihrer Situation.

Wie kann eine effektive Wirtschaftsförderung im Burgenlandkreis aussehen? Solche und
ähnliche Fragen diskutierte ich mit Verbandsvertretern und politischen Entscheidungsträgern auf der Wirtschaftskonferenz unseres Landkreises.

Bildung sowie soziale und wirtschaftliche Netzwerke sind Grundvoraussetzungen positiver gesellschaftlicher Entwicklung. Bildungseinrichtungen, zivilgesellschaftliche und ökonomische Zusammenschlüsse der Region gehörten deshalb ebenfalls zu meinen Gesprächspartnern. Intensive Kontakte haben hier das ein oder andere in den zurückliegenden Jahren bewegen können.

Die Sicherung der öffentlichen Daseinsvorsorge ist ein weiteres Grundanliegen meiner Politik und der Politik meiner Partei. Die verschiedenen Träger der öffentlichen Daseinsvorsorge gehörten ebenso zu meinen ständigen Partnern wie die Vertreter der öffentlichen Verwaltung und der Polizei. Die öffentliche Daseinsvorsorge muss in der öffentlichen Hand bleiben, so meine Forderung. Denn eine Privatisierung wird irgendwann immer zum Ausschluss sozial und finanziell Schwächerer führen.

Doch auch die ärztliche Grundversorgung der Menschen im Burgenlandkreis muss gesichert bleiben. Deshalb organisierte ich ein Gesundheitsforum und nahm an verschiedenen Ärztefachgesprächen teil. Gesundheit ist ein Menschenrecht, dass es – wie auch die Bildung –angesichts klammer Kassen gegen den um sich greifenden Privatisierungswahn zu verteidigen gilt.

Wie kann im Wahlkreis gute und gerecht bezahlte Arbeit entstehen? Auf einer ebenfalls von meinen Kollegen und mir organisierten Mindestlohnkonferenz gingen wir gemeinsam mit Arbeitgebern, Arbeitnehmern, Gewerkschaftern und Bürgern diesen Fragen nach. Doch auch und gerade diejenigen, die sich momentan in schwierigen sozialen Fahrwassern oder nicht in Arbeit befinden, haben ein Anrecht darauf, dass sich linke Politik für sie einsetzt und engagiert. Die Naumburger Tafel, die verschiedenen Montagsdemo- und anderen Hartz IV-Initiativen, Vertreter von ARGEn sind unverzichtbare Partner meiner politischen Arbeit im Burgenlandkreis und im Saalekreis geworden. Beispielhaft ist hier auch der Einsatz der lokalen Parteiorganisation für die Einführung eines Sozialtickets für unsere Region.

Vor allem meine Arbeit im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages verschafft mir sehr günstige Rahmenbedingungen für die Klärung örtlicher Probleme, die in Verbindung mit der Bundespolitik stehen. Ebenso tangiert die Wahlkreisarbeit stark meine Funktion des Ostkoordinators der Fraktion DIE LINKE.

Ich hoffe, Ihnen, liebe Leser, mit den kurzen Bemerkungen zumindest einen Eindruck von meiner Arbeit hier für unsere Region, unsere Kommunen und die darin lebenden Menschen gegeben zu haben. Für Nachfragen stehe ich Ihnen jederzeit unter den angegebenen Kontaktdaten oder während meiner Bürgersprechstunde zur Verfügung.